Eric Kubitz über häufige Fehler, erste Schritte und Ziele bei der Content-Erstellung für Native Ads

Eric Kubitz ist gelernter Jounalist mit über zehn Jahren Berufserfahrung in der Suchmaschinenoptimierung und Online-Redaktion, u.a. in der Geschäftsführung von chip.de. Seit 2008 ist er Geschäftsführer der CONTENTmanufaktur GmbH und unterstützt hier kleine und große Unternehmen mit seinen Kommunikations-Erfahrungen, technischem Know-How und seiner Expertise im Online-Journalismus. Im Interview erklärt er, welche Fehler am häufigsten bei der Texterstellung für Native Ads gemacht werden und gibt Tipps, um diese zu vermeiden.


Was ist der häufigste Fehler, der bei der Texterstellung für Native Ads gemacht wird?

Zum Start hin wird versucht, allgemeingültige und nützliche Inhalte zu erstellen – aber am Ende steht dann doch ein Werbetext, der auch in einer „normalen“ Anzeige stehen könnte. Die Chance der vermeintlich „objektiven“ Sicht wird damit vergeben. Und es geht ja gar nicht darum, den Leser zu „täuschen“ – jedes Unternehmen hat auch unabhängige Informationen für die es auch „redaktionell“ glaubwürdig ist. Aber man darf halt nicht nur an den Verkauf denken.

Was ist immer dein erster Schritt, wenn du Inhalte für Content Marketing-Kampagnen konzipierst?

Ganz klar: Wir gehen immer zunächst der Frage nach, was die Kunden und die zukünftigen Kunden des Unternehmens interessiert. Was sie wirklich wissen wollen und welche Kompetenzen sie dem Unternehmen zuschreiben. Das definiert den Inhalt viel besser als das, was das Unternehmen gerne „senden“ möchte.

Für welche Kampagnenziele eignet sich Native Advertising besonders?

Das ist unterschiedlich. Doch vermutlich wird eine NativeAd nicht so gut und schnell ganz klassisch Produkte verkaufen. Dafür kann sie nachhaltiger und tiefer informieren. Und manchmal kann damit wohl auch Markenaufbau betrieben werden. Oder vielleicht auch einen Marken-Shift zu mehr „Vertrauen“ oder „Kompetenz“ unterstützen. Wie Native Ads bei After-Sale-Zielen funktionieren, wissen wir nicht wirklich. Aber ich denke, auch da könnte eine Stärke liegen.

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