Interview mit Anabell Peske, International Business Development bei Inxmail GmbH

Anabell Peske, International Business Development bei Inxmail GmbH, im Interview über Native Advertising.

anabell_peskeWarum denken Sie passen Native Ads und die E-Mail so gut zusammen?

Wir haben einfach 1 + 1 zusammengezählt: Durch ausgefeilte Content-Marketingstrategien von Verlagen und Publishern rücken Native Ads als Paid Media Komponente in den Fokus – warum als solche nicht auch im Newsletter? So wird der redaktionelle Content durch den Ad Content gemäß des Interessenspro-fils des Lesers qualitativ angereichert und direkt in die Mailbox geliefert.
Ein Newsletter lebt davon, die Interessen seiner Leser bestmöglich zu bedienen. Relevanz bestimmt die Aufmerksamkeit im Posteingang, ebenso die Erzeugung von Neugier, Mehrwert und die Freude am Inhalt zum richtigen Zeitpunkt. Das gleiche gilt für Native Ads. Wenn Ad Content stringent auf das Empfänger-profil hin ausgerichtet ist, so dass er immer dessen Anklang findet, dann wird er den Vorgaben des E-Mail-Marketings gerecht. Auf der einen Seite kann die Native Ad den Content-Horizont des Newsletters erweitern, auf der anderen Seite profitiert die Native Ad von den unglaublichen Erfolgskennziffern des E-Mail-Marketings.

Welchen Mehrwert haben Verlage aus der Kombination Native-into-email?

Der Newsletter-Besitzer, sprich der Verlag, erhält nie dagewesene Umsätze – rein durch die bisher sel-ten genutzte Vermarktung des eigenen Newsletters als Werbeträger. Geht der Verlag noch einen Schritt weiter, könnte er die Themenplanung des Newsletters auf die Anzeigenplanung abstimmen und erhält so zusätzlichen Content zu konkreten Special-Interest-Themen mit hoher Relevanz für den Empfänger. Wenn der Verlag den Amerikanischen Kollegen gleich ziehen möchte, könnte ein Thema auch erst dann redaktionell entwickelt werden, wenn sich ein passender Werbekunde für die Story und für eine be-stimmte Newsletter-Ausgabe gefunden hat (Build-if-bought).

Welchen Vorteil sehen Werbetreibende im Trägermedium Newsletter?

Der Newsletter ermöglicht Werbetreibenden eine einzigartige Aufmerksamkeit. Warum? Sie landen di-rekt im Postfach des Empfängers – mobile oder am Desktop und sind eine wirksame Ansage an das Ad-blocker-Phänomen. Hinzu kommt: der Newsletter ist ein gewünschtes, abonniertes Format und messbar. Und jetzt kommts: je mehr Profiltiefe der Empfängerdaten vorliegt, umso höher die Personalisierungs-möglichkeiten hinsichtlich der Redaktion und der Werbeplanung. Wie diese genutzt werden obliegt ganz den jeweiligen Content-Marketingstrategien des Verlages und der Werbetreibenden.

Was sagt der Empfänger dazu, wenn plötzlich Redaktion und Werbung verschmelzen?

Ganz ehrlich, nicht jeder Newsletter ist für die Vermarktung geeignet. Da muss man schon genau hinse-hen: wer sind meine Empfänger? Wofür haben sie mir als Anbieter eines Newsletters die Erlaubnis (Opt-in) erteilt? Und und und.
Außerdem geht es nicht darum den werbenden Charakter in den Vordergrund zu rücken, sondern um ein Thema oder eine Story.
Native Ads leben von und für gute Geschichten. Leser brennen für personalisierten Content ihrer Lieb-lingsseiten – hübsch aufbereitet, bezugnehmend auf ihr Interessensprofil und verpackt in einer E-Mail zum richtigen Zeitpunkt.
Content muss spannend sein, egal ob redaktionell oder als Ad. Leser wollen Neugier befriedigen, auf dem Laufenden sein, in „ihrem“ Thema sein. Ideal ist was relevant ist.  Und wenn das eine Native Ad ist, die seinem Interessen besser gerecht wird und spannender ist, als ein mittelprächtiger Newsletterartikel.

Ich bin überzeugt: Native Ads bieten echte Mehrwerte für den Newsletter-Empfänger, wenn sie gut ge-macht sind. Und dafür stellen wir mit unserer Technologie „nur“ die Weichen, die dann richtig genutzt werden müssen.

Wir danken für das Interview und freuen uns auf den Vortrag über Native Ads im Newsletter.

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