Mit welchen Richtlinien ist Native Advertising auch in Zukunft erfolgreich? Björn Kaspring, Ströer Digital Media

Björn Kaspring, Jahrgang 1970, startete seine berufliche Laufbahn bei der Düsseldorfer Werbeagentur Kremer Förster Hintze. Nach verschiedenen Führungspositionen in Werbe- und Multimediaagenturen, immer mit einem klaren Fokus auf der Konzeption und Produktion digitaler Medien, wechselte er 2007 zum Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und verantwortete dort in leitender Funktion die Aktivitäten des Online-Vermarkterkreises (OVK). Im Dezember 2012 wechselte er als Head of Premium Display zu InteractiveMedia – heute Ströer Digital Media. Björn Kaspring vertritt die Ströer Digital Group in verschiedenen Marktgremien.
Er ist Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) e.V. und im Vorsitz der Fokusgruppe Digital Marketing Quality im Branchenverband BVDW. In seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der AGOF vertritt Björn Kaspring die Gattung Internet auch als Vorstand in der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma). 2016 wurde er zudem in den Senat der Wirtschaft berufen.

Im Interview spricht er über seine Definition von Native Advertising und erklärt, mit welchen Richtlinien Native Advertising auch in Zukunft erfolgreich sein kann.

Was ist deine Definition von Native Advertising?

Native Advertising ist die individuellste Form digitaler Markenkommunikation und kombiniert eine Vielzahl positiver Eigenschaften digitaler Werbung: hohe Glaubwürdigkeit durch die Platzierung innerhalb hochwertiger Medienmarken, viel Raum für Themen und Produktwelten, garantierte Sichtbarkeit und eine breite Nutzerakzeptanz – kombiniert mit maximaler Flexibilität und Reichweite.

Welche Rolle spielt Native Advertising im Vermarktungskonzept von Ströer?

Native Advertising ist ein digitales Produkt mit großem Wachstumspotenzial. Es ist ein perfekter Baustein für die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen auf Basis der Customer Journey. Die konsequente Ausweitung unserer individuellen Native Produkte auf alle crossmedialen Touchpoints macht Native Advertising zu einem extrem kraftvollen, reichweitenstarken und damit unverzichtbaren konvergenten Ströer Produkt.

Welche allgemeinen Richtlinien braucht Native Advertising, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein?

Besonders wichtig für den Erfolg von Native Advertising ist das Vertrauen des Nutzers und der werbungtreibenden Industrie in diese Werbeform. Die Qualität des Contents und die klare Abgrenzung zu redaktionellen Inhalten sind dabei die entscheidenden Faktoren. Eine vertrauenserhaltene Maßnahme ist daher auch in Zukunft eine markteinheitliche und verständliche Kennzeichnung von Native Advertising.

 

Auf dem Native Ads Camp heißt Björn’s Vortrag: Native goes Multichannel

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