Welche Vorteile hat Native Advertising im Vergleich zu Display Advertising? – Arne Cordes, KNSK Werbeagentur

Arne Cordes ist Head of Digital und Partner bei der Hamburger Werbeagentur KNSK und verantwortlich für die Beratung und umfassende Unterstützung des Online- Marketings verschiedener Kunden.

Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der strategische Beratung unterschiedlicher digitaler Kommunikationsmaßnahmen im B2B- und B2C-Bereich, Prozessberatung und digitale Transformation, Content Marketing, Social Media, mobile Marketing, Data Driven Marketing sowie das Aussprechen von Mediaempfehlungen. Arne Cordes hat hier nationale sowie internationale Erfahrungen in der Beratung von namenhaften Kunden, wie  NIVEA, BVB, ZDF, Hermes oder AXA gesammelt. Im Interview erklärt er, wie Native Advertising zur Imagbildung von Marken beitragen kann, welche Vorteile Native Advertising im Vergleich zu Display Advertising hat und welche unterschiedlichen Herangehensweisen Verlage und Agenturen bei der Produktion von werblichem Content haben.

Wie profitieren Advertiser von Native Advertising?

Mit Native Advertising lassen sich die unterschiedlichsten KPIs bedienen und auch die Imagebildung einer Marke kann mit Hilfe von Native Advertising beeinflusst werden. Gerade Themen oder Produkte, die mehr Erklärungsbedarf benötigen, bekommen mit Native Advertising mehr Raum, um das Produkt oder die Dienstleistung bestmöglich zu präsentieren und ein Image zu generieren oder zu transformieren. Auch kleinteiligere Leistungskennzahlen lassen sich positiv mit Native Advertising beeinflussen, wie z.B. Leadgenerierungen, Sales, Downloads, Page Views oder auch Social Shares.

Welche Vorteile hat Native Advertising im Vergleich zu Display Advertising?

Mit Native Advertising haben Werbetreibende mehr Möglichkeiten ihre Zielgruppe über ein Produkt oder eine Dienstleistung zu informieren, als mit Display Advertising. Native Advertising bietet hier unterschiedlichste Formate, die auf verschiedene Kampagnenziele abgestimmt sind. Diese Vielfalt können Display Formate nicht abbilden. Viele Nutzer nehmen Display Advertising gar nicht mehr wahr, weil sie entweder eine gewisse Bannerblindheit entwickelt haben, oder einen Adblocker benutzen. Da sich Native Advertising im redaktionellen Umfeld von Webseiten befindet, ist die Aufmerksamkeit der Nutzer zudem viel höher als bei Display Advertising.

Wer produziert den besseren Content für Native Ads: Verlage oder Agenturen?

Hier sehe ich nur bedingt einen qualitativen Unterschied. Oft sind es Redakteure mit einer Verlagsvergangenheit, die in Agenturen arbeiten und ihr journalistisches Know How einfließen lassen. Verlage können oft auf einen sehr großen Recherche-Fundus zurückgreifen und haben vielleicht eine routiniertere Herangehensweise. Agenturen sind aber meines Erachtens etwas flexibler und „kunden- und KPI-orientierter“ unterwegs, weil sie einfach anders sozialisiert wurden.

 

Auf dem Native Ads Camp wird Arne Cordes gemeinsam mit den Online Marketing-Experten Johannes Ceh (Independent Publisher), Coskun Tuna (Seeding Alliance GmbH), Karsten Krämer (C3) und Jens Nagel-Palomino (Publicis Media) über das Native Advertising der Zukunft sprechen.

Das komplette Programm gibt es hier: http://nativeadscamp.com/programm/

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